Autor: Christoph

  • Apple Macintosh – Der Mac in der System-Krise (1994-1997)

    Apple Macintosh – Der Mac in der System-Krise (1994-1997)

    Ohne den Input von Steve Jobs manövierte sich Apple mit dem Macintosh ins Abseits.

    Teil 4

    Mit Beginn der 90er Jahre geriet Apple mit seinen Macs in immer größere Schwierigkeiten. Spätestens mit der Version 3.0 machte Windows von Microsoft der Oberfläche immer stärker Konkurrenz. Apple versuchte, mit Geräten für den Massenmarkt wie der „Pizzaschachtel“ LC und später mit der Performa- und Quadra-Familie gegenzuhalten und konnte immerhin zeitweise seinen Absatz erhöhen. Allerdings gelang es Apple immer weniger, einen Premium-Preis für die Macs zu rechtfertigen, so dass die Gewinne in diesen Jahren immer weiter sanken. Außerdem war sowohl bei den Prozessoren als auch beim Betriebssystem eine Generalüberholung überfällig.

    Der Macintosh LC erhiel den Spitznamen "Pizzaschachtel"
    Der Macintosh LC erhiel den Spitznamen „Pizzaschachtel“

    1994 waren die Motorola-Prozessoren der 680×0-Plattform an ihrem Zenit angekommen. Apple hatte schon zuvor begonnen, gemeinsam mit IBM und Motorola eigene Chips unter dem Namen PowerPC zu entwickeln. Die Transformation auf neuartige RISC-Architektur muss rückblickend als technische Meisterleistung gewertet werden, weil die Kunden eine deutlich höhere Geschwindigkeit erhielten, ohne sich an ein neues System gewöhnen oder ihre Software komplett austauschen zu müssen. Innerhalb von neun Monaten konnte Apple über eine Million Power Macs verkaufen.

    Ein Variante des Power Macintosh schrieb Design-Geschichte: Zum 20. Gründungstag von Apple Computer am 1. April 1996 kündigte Apple mit einer merkwürdigen Verzögerung auf der MacWorld Expo im Januar 1997 den Twentieth Anniversary Macintosh an, der kurz vor dem 21jährigen Firmenjubiläum dann tatsächlich auch für stolze 7.499 Dollar (entspricht heute inflationsbereinigt 11.000 Dollar) auf den Markt kam. Die technischen Spezifikationen entsprachen in etwa dem Power Macintosh 6500, der allerdings „nur“ 2999 Dollar kostete.

    Für ihr Geld erhielten die Kunden des auffällig gestalteten Sondermodells einen 12-Zoll-Aktivmatrix-Flüssigkristallbildschirm, ein von Bose entworfenes Soundsystem mit einem externen Subwoofer sowie einen eingebauten TV-Tuner. Der „TAM“ wurde den Käufern von einem Concierge-Dienst nach Hause gebracht und in Betrieb genommen. In einem echte Video-Schätzchen kann man den jungen Designer Jony Ive bewundern, der erläutert, wie der Twentieth Anniversary Macintosh hergestellt wurde und welche Features er bietet:

    Doch die Idee floppte trotz des Einsatzes von Ive, der den TAM wesentlich mitgestaltet hatte. Kurz vor der Einstellung des Produkts im Frühjahr 1998 ging es dann auch weniger vornehm zu als beim Produktstart. Die Restbestände wurden für knapp 2.000 Dollar verramscht und mussten von den Käufern selbst abgeholt werden. Heute ist der TAM allerdings ein begehrtes Sammlerobjekt.

    Der Erfolg von Apple mit den PowerMacs lenkte von einem grundlegenden Problem ab, das nach der Vorstellung von Windows 95 durch Microsoft im August 1995 offen zu Tage trat. Die Kombination der „Wintel“-PCs (Intel-Chip und Windows als Betriebssystem) war enorm erfolgreich und in der Regel deutlich preiswerter als die Macs.

    Bill Gates präsentiert Windows 95
    Bill Gates präsentiert Windows 95

    In dieser Phase konnte Apple nicht mit eigenen Innovationen entgegenhalten. Ganz in Gegenteil: Mac-Anwender klagten immer häufiger über dubiose Fehlermeldungen, die das in die Jahre gekommene Mac-Betriebssystem in Serie ausspuckte.

    Das Macintosh-System unterstützte damals kein präemptives Multitasking. Es gab keinen Mehrbenutzerbetrieb, Speicherbereiche konnten weder geschützt noch dynamisch verwaltet werden. Deshalb war das traditionelle Mac-System konzeptionell sehr anfällig für Instabilitäten. In der Konzernzentrale in Cupertino wurden diese Schwierigkeiten zwar zur Kenntnis genommen. Doch der Versuch, System 7 durch ein von Grund auf neugeschriebenes Betriebssystem mit dem Codenamen „Copland“ zu ersetzen, scheiterte grandios.

    Mac OS Copland
    Mac OS Copland

    John Sculley hatte zu diesem Zeitpunkt das Unternehmen längst verlassen, und auch sein Nachfolger, Michael Spindler („The Diesel“), ein Deutscher, konnte das Ruder nicht herumreißen. Im Februar 1996 musste Spindler den Chef-Posten für Gil Amelio räumen, dem der Ruf eines klassischen Sanierungs-Managers vorauseilte.

    Auf der Suche nach einem neuen Mac-Betriebssystem war bei Apple sogar ein Umstieg auf Windows NT von Microsoft im Gespräch. Amelio erwog aber auch, BeOS des ehemaligen Apple-Spitzenmanagers Jean-Louis Gassée einzukaufen. Doch letztlich setzte sich Steve Jobs mit seinem NeXT-System durch. Er war nach seinem Rauswurf nicht nur mit dem Trickfilmstudio Pixar zu einem Hollywood-Tycoon aufgestiegen, sondern hatte mit NeXT den Versuch unternommen, die Computer der nächsten Generation zu bauen. Die schwarzen Würfelrechner liefen mit dem modernen NeXTstep-Betriebssystem, das auf Unix beruhte.

    Weiterlesen: Teil 5: Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)

    30 Jahre Apple Macintosh

    Teil 1: Von der Vision zum Launch (1980-1984)
    Teil 2: Der Fehlstart (1984-1985)
    Teil 3: Auf dem Weg in die Nische (1986 – 1994)
    Teil 4: Der Mac in der System-Krise (1994-1997)
    Teil 5: Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)
    Teil 6: Der iMac als Digital Hub (2001-2014)
    Teil 7: Mac Pro (2006-2014)
    Teil 8: Der mobile Erfolg (2008-2014)
    Teil 9: Die Zukunft des Macs

  • Apple Macintosh – Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)

    Apple Macintosh – Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)

    Apple stand 1997 kurz vor dem Konkurs und musste den geschassten Firmengründer Steve Jobs als Retter holen.

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    Teil 5

    Rund zwölf Jahre nach seinem Rauswurf bei Apple kehrte Steve Jobs in das von ihm mitbegründete Unternehmen zurück. Im Februar 1997 übernahm Apple für 429 Millionen Dollar NeXT Inc. hauptsächlich wegen NeXTstep inklusive aller Entwickler – und holte Jobs als Berater in das Unternehmen zurück. Sieben Monate später, am 16. September 1997, saß Steve Jobs endlich im Chefsessel des von ihm einst mitbegründeten Unternehmens, nachdem Amelio vom Apple-Board gefeuert worden war.

    Man darf es als Glücksfall werten, dass Jobs auf den völlig frustrierten britischen Apple-Designchef Jony Ive aufmerksam wurde. Ive wollte eigentlich das Unternehmen schon verlassen, weil seine vorherigen Chefs kein Gespür für Design hatten. Doch Jobs überredete ihn zum Bleiben.

    Jony Ive
    Jony Ive

    Der erste große gemeinsame Wurf von Jobs und Ive war der iMac, dessen öffentliche Präsentation am 6. Mai 1998 so sorgfältig geplant wurde wie die Vorstellung des ersten Apple Macintosh 14 Jahre zuvor. Jony Ive hatte mit dem halbdurchscheinenden Gehäuse aus Polycarbonat ein weithin sichtbares Zeichen gesetzt. Und auch technisch setzte Apple neue Akzente. So suchte man in dem iMac ein Diskettenlaufwerk ebenso vergeblich wie die damals üblichen seriellen Anschlüsse für Drucker oder Modems. Stattdessen hatte sich Apple für die noch sehr wenig verbreitete USB-Schnittstelle entschieden und dem iMac ein CD-ROM-Laufwerk spendiert. Weiterhin gab es eine Ethernet-Netzwerkbuchse sowie eine Modem-Buchse, die lediglich mit dem Telefonkabel verbunden werden musste.

    iMac (1998)
    iMac (1998)

    Auf der Bühne des De Anza Community College in Cupertino, wo 1984 auch die Premiere des ersten Macintosh stattgefunden hatte, konnte Steve Jobs demonstrieren, wie einfach es ist, den iMac auszupacken, in Betrieb zu nehmen und ins Internet zu bringen.

    Der Apple-CEO nutzte die Präsentation des ersten iMacs auch zur Verkündung der neuen Produkt-Strategie im Computer-Segment. Statt einer unübersichtlichen Palette verschiedenster Mac-Modelle, die zum Teil nur schwierig voneinander abzugrenzen waren, ordnete Jobs die Apple-Rechner in eine einfache Matrix von nur noch vier Feldern: Desktop und Portable jeweils in den Varianten Consumer und Pro. Mit dem Power Mac G3 hatte Apple schon im November 1997 den Pro-Desktop präsentiert.

    Das reduzierte Mac-Sortiment unter Steve Jobs
    Das reduzierte Mac-Sortiment unter Steve Jobs

    Parallel zum iMac erlebte nun das PowerBook G3 als der neue Profi-Laptop seine Premiere. Und der iMac füllte das Feld Desktop/Consumer. Im Sommer 1999 komplettierte Apple dann das Vierer-Feld mit dem iBook G3 als Consumer-Notebook.

    Steve Jobs präsentiert das erste iBook (2001) - Foto: John G. Mabanglo/EPA
    Steve Jobs präsentiert ein neues iBook (2001) – Foto: John G. Mabanglo/EPA

    Der erste iMac kam im August 1998 zum Preis von 1299 Dollar (2024 inflationsbereinigt knapp 2450 Dollar) auf den Markt und erwies sich trotz des technisch betagten System 8.1 als Verkaufsknüller. Allein in den ersten sechs Wochen wurden 278.000 Geräte verkauft. Ende 1998 waren es 800.000 – so schnell hatte sich noch nie ein Macintosh verkauft. Und Apple konnte mit dem iMac nicht nur alte Fans begeistern. Jeder dritte Käufer war ein Einsteiger, der noch nie zuvor einen PC besessen hatte, und 12 Prozent der Kunden stiegen aus dem Windows-Lager um.

    Das iBook war dann quasi der „iMac zum Mitnehmen“. Hier setzte Jony Ive eine durchaus kontrovers diskutierte modische Duftmarke: Die iBooks im schwungvoll gestalteten Polycarbonat-Gehäuse gab es in den Kombinationen „Tangerine“ (Orange) und „Blueberry“ (Türkisblau) mit Weiß. Später kamen die Farbkombinationen „Graphite“, „Indigo“ und „Key Lime“ dazu. Wegen seines Tragegriffs bekam das iBook wenig schmeichelhafte Spitznamen wie „Barbie-Handtasche“ oder „Klodeckel“.

    iBook-Trio (1998)
    Buntes iBook-Trio (1998)

    Bei der Bewertung der Technik gab es weniger Kontroversen: So punkteten die iBooks mit einem ausgeklügelten Energie-Management, das Akkulaufzeiten von bis zu sechs Stunden ermöglichte und das iBook automatisch in den Schlafmodus übergehen ließ, wenn der Anwender den Deckel zuklappte. Beides war revolutionär. Auch bei der Grafik konnte das iBook gegenüber den Windows-Konkurrenten von Toshiba und IBM überzeugen: Statt des bei einfachen Laptops üblichen Passivmatrixbildschirms war das iBook mit einem hochwertigen TFT-Display mit 800×600 Pixeln Auflösung ausgestattet.

    Mit dem iMac und den iBooks verblüfften Jobs und Ive jedenfalls gestandene Pioniere der Computerbranche. Nur Bill Gates, damals noch Microsoft-Chef, tat die neuen Macs als flüchtige Modeerscheinung ab. „Es gibt nun eine Sache, die Apple nun erreicht hat: die Führungsposition bei den Farben“, spottete Gates. Die Absatzzahlen gaben der neuen Apple-Führung aber Recht.

    Steve Jobs und Jony Ive feierten in dieser Phase aber nicht nur Triumphe, sondern mussten auch Rückschläge einstecken – auch weil beide ihren Designeifer übertrieben. Im Juli 2000 stellte Jobs auf der Macworld im heißen New York den Power Mac G4 Cube vor. Dieser Würfelrechner aus Acryl erschien wie eine verkleinerte Neuauflage des NeXT Cube, den Jobs nach seinem Rauswurf bei Apple hatte konstruieren lassen. Mit einer kaminähnlichen Konstruktion des Innengehäuses, durch die die erwärmte Luft nach oben abzog, konnte auf einen aktiven Lüfter verzichtet werden – obwohl im Innern ein mit bis zu 450 MHz getakteter PowerPC-Prozessor G4 für ordentlich Hitze sorgte.

    Power Mac G4 Cube (2000)
    Power Mac G4 Cube (2000)

    Jony Ive war es gelungen, die ästhetischen Vorstellungen seines Chefs perfekt umzusetzen, sodass der Würfel es schnell in das Museum of Modern Art schaffte. Auch die technischen Daten des schnellen Cubes wussten zu überzeugen. Dennoch geriet der G4 zum Flop. Mit einem Preis von 1.799 Dollar (3200 Dollar inflationsbereinigt im Januar 2024) war er vielen Apple-Kunden zu teuer. „Echte Schreibtischarbeiter wollten keine Skulptur, sondern ein Arbeitsgerät, und auf dem Massenmarkt ließ sich der gegenüber Rechnern mit vergleichbarer Leistung doppelt so hohe Preis nicht durchsetzen“, lautet das Fazit von Jobs-Biograf Walter Isaacson.

    Eigentlich hatte Apple geplant, 200.000 G4 Cubes im Quartal absetzen zu können. Doch der Würfel erreichte im ersten Vierteljahr nur die Hälfte. Später sackte der Quartalsverkauf auf 30.000 Stück ab, so dass der Design-Rechner im Sommer 2001 schon wieder aus dem Programm genommen wurde.

    Weiterlesen: Teil 6: Der iMac als Digital Hub (2001-2014)

    30 Jahre Apple Macintosh

    Teil 1: Von der Vision zum Launch (1980-1984)
    Teil 2: Der Fehlstart (1984-1985)
    Teil 3: Auf dem Weg in die Nische (1986 – 1994)
    Teil 4: Der Mac in der System-Krise (1994-1997)
    Teil 5: Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)
    Teil 6: Der iMac als Digital Hub (2001-2014)
    Teil 7: Mac Pro (2006-2014)
    Teil 8: Der mobile Erfolg (2008-2014)
    Teil 9: Die Zukunft des Macs

  • Apple Macintosh – Der Mac als Digital Hub (2001-2014)

    Nach dem ersten iMac baute Steve Jobs den Apple Macintosh konzeptionell aus.

    Teil 6

    Im Februar 2001 führte Apple neue iMacs ein, die sich äußerlich nur durch die Farben „Indigo“, „Blue Dalmatian“ und „Flower Power“ von ihren Vorgängern unterschieden.

    iMac "Flower Power" und "Blue Dalmatian" (2001)
    iMac „Flower Power“ und „Blue Dalmatian“ (2001)

    Allerdings waren diese iMacs mit CD-Brennern ausgestattet und wurden erstmals mit der iTunes-Software ausgeliefert. Die Mac-Anwender konnten CDs in ihren Mac stecken, Songs sehr einfach in MP3-Dateien umwandeln, per iTunes ihre Lieblingsmusik zusammenstellen und wieder auf CD brennen.

    Apple-Spot Rip Mix Burn

    Apple warb damals mit dem Slogan „Rip, Mix, Burn“. Die Musikindustrie reagierte schockiert und warf Apple vor, zur Piraterie aufzufordern. Steve Jobs nahm die Vorwürfe billigend in Kauf. Er hatte zu diesem Zeitpunkt bereits den Marktstart des iPods im September 2001 vor Augen, der später zusammen mit dem iTunes-Store die Musikindustrie radikal verändern sollte.

    Im Frühjahr 2002 hatten sich Flachbildschirme rasant weiterentwickelt. Es war an der Zeit, sich vom Röhrenmonitor zu verabschieden. Diesmal hatten Ive und Jobs mit einem radikalen Designentwurf mehr Glück als beim G4 Cube – auch weil Apple bei der Preisgestaltung vorsichtiger blieb. Inspiriert durch den Garten der Familie Jobs hatte Ive sich dazu entschlossen, den iMac wie eine Sonnenblume zu entwerfen. Der eigentliche Computer inklusive optischem Laufwerk wurde in einem halbkugelförmigen Fuß untergebracht, das Display an einem beweglichen Chromhals befestigt. Der iMac G4 erinnerte auch an die Figur Luxo Jr., eine Zeichentrick-Schreibtischlampe, die John Lasseter für Jobs‘ Filmstudio Pixar animiert hatte.

    iMac G4 (2002)
    iMac G4 (2002)

    Die Neuauflage des iMacs erwies sich nicht nur als Hingucker, sondern auch als ein kompletter PC mit hervorragender Softwareausstattung. Die Maschine wurde damals zwar noch mit dem veralteten System 9, aber parallel auch bereits mit dem neuen System Mac OS X ausgeliefert. Damit bekam der Mac überfällige Systemfunktionen wie Speicherschutz, präemptives Multitasking, Mehrbenutzerfähigkeit, ein erweitertes Speichermanagement sowie symmetrisches Multiprocessing (SMP).

    Mac OS X 10.1
    Mac OS X 10.1

    Die neue Systemsoftware beruhte auf NeXTSTEP, dem Unix-System von NeXT, und war nun endlich für den Massenmarkt bei Apple bereit. Auf diesem technischen Fundament von Mac OS X bauen bis heute nicht nur alle Macintosh-Rechner auf, sondern im Prinzip auch die Bestseller iPhone und iPad sowie der iPod touch und Apple TV. Dort ist das System in abgewandelter Form im Einsatz. Konsequenterweise strich Apple im August 2012 auch das Wort Mac im Namen des Betriebssystems, das nun nur noch OS X heißt.

    Um die Macs für die Zukunft fit zu machen, fehlte Jobs aber noch eine wichtige Komponente. Er sah schon bald nach seiner Rückkehr zu Apple einen Punkt gekommen, sich ernsthaft Gedanken über die Aussichten der PowerPC-Plattform zu machen. Außerhalb der von Apple verkauften Rechner gab es keinen Massenmarkt für diesen Chip. PowerPC-Versionen der Betriebssysteme Windows, OS/2 und Solaris verschwanden bereits nach kurzer Zeit wieder vom Markt.

    Intel inside

    Da das NeXT-System bereits für die Intel-Architektur x86 entworfen wurde, war die technische Hürde bei den Macs für einen Plattform-Wechsel nicht besonders hoch. Im Juni 2005 auf der Worldwide Developers Conference kündigten Jobs und der damalige Intel-CEO Paul Otellini den Umstieg auf „Intel inside“ an.

    Auf der MacWorld Expo im Januar 2006 wurden dann die ersten beiden Intel-Macs vorgestellt, der iMac Core Duo in einem weißen Polycarbonat-Gehäuse und einem neuen MacBook Pro (15-Zoll).

    Bei den iMacs führte Apple dann 2009 ein Aluminium-Gehäuse ein, das aus einem Stück gefertigt wird (Unibody). Die aktuelle Version des iMacs, die äußerlich im Oktober 2012 zuletzt verändert wurde, ist noch schlanker geworden und ist am Gehäuserand nur noch fünf Millimeter dick.

    Get A Mac

    Zum enormen Erfolg der iMacs trug auch eine Webekampagne von Apple in den Jahren 2006 bis 2009 bei. Unter dem Motto „Get a Mac“ spielte der junge Justin Long in Jeans und Hemd über der Hose den coolen Mac („Hello, I’m a Mac“), während der mit Schlips und Anzug auftretende Schauspieler John Hodgman den PC verkörperte („And I’m a PC“). Insbesondere die Schwierigkeiten, die Microsoft seinen Kunden mit dem verunglückten Betriebssystem Windows Vista bescherte, lieferten die Steilvorlagen für ironische Attacken auf die PC-Plattform.

    Zuvor hatte Apple in der Switcher-Kampagne eine Reihe von Prominenten wie Tony Hawk, DJ Q-Bert, Yo-Yo Ma, Kelly Slater und Will Ferrell aber auch etliche nicht prominente Anwender präsentiert, die in Werbespots die Vorzüge des Macs schilderten. Zu einem Internet-Phänomen entwickelte sich der Spot mit der damals 14 Jahre alten Schülerin Ellen Feiss, die sich in dem Spot darüber beschwerte, dass bei einem Absturz eines Windows-PCs die Hälfte einer Hausarbeit verloren ging.

    Am 7. August 2007 stellte Steve Jobs eine neue iMac-Generation vor, die erstmals in Aluminium und Glas steckte. Im Vergleich zu den Vorgängermodellen war die 5. iMac-Generation spürbar dünner und nur noch mit einer Schraube (statt bisher zwei) am Gehäuse, mit der der Arbeitsspeicher ein- und ausgebaut werden kann, versehen. Dieser wurde mit einem 20- oder 24-Zoll-Breitbildmonitor angeboten und wurde mit einer neuen, flachen USB-Tastatur in Aludesign und mit besonderen Tasten für erweiterte Funktionen ausgeliefert.

    Die 5. iMac-Generation (2007)
    Die 5. iMac-Generation (2007). Foto: Matthieu Riegle (CC BY 3.0)

    Bei der sechsten iMac-Generation, die am 20. Oktober 2009 vorgestellt wurde, änderte Apple-Chefdesigner Jony Ive kaum etwa an der äußeren Erscheinung. Es blieb beim Alu/Glas-Gehäuse. In der Ausstattung und den technischen Daten hatte sich aber eine Menge getan. Das kleinste Modell bot nun ein 21,5 Zoll (1920×1080) großes Display und eine 500 GB Festplatte, das größte Modell hatte ein 27-Zoll-Display (2560×1440) und eine 1 TB oder 2 TB Festplatte. Alle Modelle verfügten nun über IPS-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung. Der kleinere iMac sowie das günstigste 27-Zoll-Modell wurden standardmäßig mit einem 3,06 GHz oder einen optionalen 3,33 GHz Intel Core 2 Duo Prozessor ausgeliefert. Das zweite 27?-Modell war mit dem 2,66 GHz Core i5 oder optional mit 2dem ,8 GHz Core-i7-Prozessor von Intel als erster iMac mit einer Quad-Core CPU ausgestattet.

    Die 6. iMac-Generation (2009)
    Die 6. iMac-Generation (2009). Foto: Matthieu Riegle (CC BY 3.0)

    Bei der siebten iMac-Generation, die am 23. Oktober 2012 vorgestellt wurde, setzten Ive und sein Team auch wieder optische Akzente. Es blieb zwar bei der Dominanz der Werkstoffe Aluminium und Glas, doch das Gehäuse wurde deutlich schlanker und am Rand nur noch wenige Millimeter dick. Apple verzichtete beim 7. iMac auf den Einbau eines optischen Laufwerks. Dafür bot Apple zu 3 TB große Festplatten an, bis zu 768 GB SSD und bis zu 32 GB RAM. Die Kombination aus einer 128 GB SSD und einer Festplatte bezeichnet Apple jetzt als Apple Fusion Drive, das deutlich schnellere Zugriffszeiten bietet als bei Festplatten.

    7. iMac-Generation (2012)
    7. iMac-Generation (2012). Foto: Apple

    Weiterlesen: Teil 7: Mac Pro (2006-2014)

    30 Jahre Apple Macintosh

    Teil 1: Von der Vision zum Launch (1980-1984)
    Teil 2: Der Fehlstart (1984-1985)
    Teil 3: Auf dem Weg in die Nische (1986 – 1994)
    Teil 4: Der Mac in der System-Krise (1994-1997)
    Teil 5: Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)
    Teil 6: Der iMac als Digital Hub (2001-2014)
    Teil 7: Mac Pro (2006-2014)
    Teil 8: Der mobile Erfolg (2008-2014)
    Teil 9: Die Zukunft des Macs

  • Apple Macintosh – Mac Pro (2006-2014)

    Apple Macintosh – Mac Pro (2006-2014)

    Mit dem iMac eroberte Apple die Herzen der Privatanwender. Nun war es an der Zeit, etwas für die Profi-User zu tun.

    Teil 7

    Die Werbekampagnen von Apple Mitte der 2000er Jahre sprachen vor allem die privaten Verbraucher an. Die Profi-Anwender ließen sich dagegen mehr durch die technischen Fakten beeindrucken, die eine neue Generation von Intel-Chips lieferte.

    Mac Pro (2006)
    Mac Pro (2006)

    Im ersten Mac Pro, der im Sommer 2006 auf den Markt kam, steckte der Dual-Core Xeon-Prozessor von Intel („Woodcrest“). Im April 2007 stieg Apple auf die Quad-Core-Prozessoren mit dem Codenamen „Clovertown“ um. Im Januar 2008 war dann der Umstieg auf die schnelleren „Harpertown“ fällig. Bei der letzten Aktualisierung verwendete Apple schließlich die neuen Intel-Modelle Nehalem und Westmere.

    Bei der Gestaltung des Mac Pro ließ sich Jony Ive maßgeblich von Dieter Rams inspirieren, einer Design-Ikone aus Deutschland. Als Chefdesigner bei Braun entwarf Rams 1964 den Weltempfänger „Braun T1000“, dessen Alu-Gehäuse die Vorlage für Ive gebildet haben dürfte.

    Braun Radio T1000 und der Mac Pro
    Braun Radio T1000 und der Mac Pro

    Kerne für die Profis

    Mit der kommenden Generation des Mac Pro, einem futuristischen schwarzen Zylinder, verabschiedet sich Apple komplett vom bewährten Alu-Design bei seiner Workstation und greift auf Ansätze des G4 Cubes zurück. Ähnlich wie beim Cube entsteht beim neuen Mac Pro in der Röhre ein Kamineffekt. Alle Komponenten – ein Mainboard und zwei Grafikkarten – sitzen sehr kompakt um einen dicken dreieckigen Kühlkörper. Allerdings kommt das schwarze Arbeitspferd im Gegensatz zum G4 Cube nicht komplett ohne Lüfter aus. Ein einziger großer Lüfter, der oben die Wärme nach außen führt, ist aber kaum zu hören.

    Mac Pro (2013)
    Mac Pro (2013)

    Die neusten Intel-Xeon-Chips haben bis zu zwölf Kerne, so dass hier auf engstem Raum unglaublich viel Rechenleistung versammelt sein wird. Das Design ist aber auch nicht unumstritten, da der neue Mac Pro im Gegensatz zu seinem Vorgänger kaum aufgerüstet werden kann und große Massenspeicher nur per Thunderbolt, USB oder als NAS angeschlossen werden können. Immerhin macht Apple diesmal nicht den Fehler, mutige Design-Entscheidungen mit einem viel zu hohen Preis zu verbinden, eine Kombination, die einst dem G4 Cube ins Aus manövriert hatte. Der Einstiegspreis von knapp 3000 Dollar bzw. Euro ist zwar kein Schnäppchen, aber durch die verbauten hochwertigen Komponenten gerechtfertigt.

    Weiterlesen: Teil 8: Der mobile Erfolg (2008-2014)

    30 Jahre Apple Macintosh

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    Teil 2: Der Fehlstart (1984-1985)
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    Teil 4: Der Mac in der System-Krise (1994-1997)
    Teil 5: Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)
    Teil 6: Der iMac als Digital Hub (2001-2014)
    Teil 7: Mac Pro (2006-2014)
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    Teil 9: Die Zukunft des Macs

  • Apple Macintosh – Der mobile Erfolg (2008-2014)

    Noch erfolgreicher als mit Desktops und Workstations ist Apple seit Jahren mit seinen Notebooks.

    Teil 8

    Das ist vor allem dem ultraportablen MacBook Air zu verdanken, das im Januar 2008 Premiere als „dünnstes Notebook der Welt“ feierte.

    MacBook Air (2008)
    MacBook Air (2008)

    Es ist bemerkenswert, auf welche Ignoranz dieses Konzept beim damaligen Microsoft-Chef Steve Ballmer stieß. Der Software-Konzern hatte den taktischen Fehler begangen, den ehemaligen Apple-Evangelisten Guy Kawasaki als Moderator der Microsoft-Entwicklerkonferenz Mix’08 einzuladen. Kawasaki, der heute als Berater, Buch-Autor und Risikokapitalgeber arbeitet, quälte den Microsoft-Boss mit Fragen zum missglückten Betriebssystem Windows Vista, das Ballmer in diesem Interview noch vehement verteidigte, später aber als größten Fehlgriff in der Microsoft-Geschichte geißelte. Um nicht zu lange Zeit mit dem unangenehmen Thema „Vista“ verbringen zu müssen, startete Ballmer einen Entlastungsangriff auf das MacBook Air. Allerdings hatte Ballmer die Schlagfertigkeit seines Gegenübers unterschätzt:

    Obwohl die meisten Komponenten von Intel stammten, schaffte es der Chip-Hersteller erst drei Jahre nach der Premiere des MacBook Air, mit dem Ultrabook-Konzept ein Spezifikation für die Hersteller von Windows-Notebooks zu veröffentlichen, damit diese bei Features wie Akkulaufzeit, Gewicht oder dem Aufwachen aus einem Stromsparmodus halbwegs mit dem Apple-Produkt mithalten konnten. Verstummt ist inzwischen auch die Kritik am Verzicht auf ein optisches Laufwerk im MacBook Air, weil es mittlerweile viele Notebook-Hersteller bei ihren Ultralight-Modellen ebenfalls weglassen.

    In den USA hält Apple mit dem MacBook Air die versammelte Ultrabook-Konkurrenz in Schach und erreicht inzwischen regelmäßig über 50 Prozent Marktanteil bei den besonders leichten Modellen. Schaut man sich den gesamten PC-Markt an, liegen die Anteile von Apple deutlich niedriger, weil es selbst mit dem Mac mini kein Angebot für die Preisregion um die 500 Euro gibt. Immerhin liegt Apple in seinem Heimatland mit einem Marktanteil von 13,4 Prozent hinter HP und Dell auf Platz drei. In Deutschland, wo die Computerkäufer stärker auf den Preis schauen als in den USA, ist Apple dagegen noch nicht in den Top-5 vertreten, sondern landet den aktuellen Zahlen des Marktforschungsinstituts Gartner zufolge mit 6,3 Prozent auf Platz 7.

    Weiterlesen: Teil 9: Die Zukunft des Macs

    30 Jahre Apple Macintosh

    Teil 1: Von der Vision zum Launch (1980-1984)
    Teil 2: Der Fehlstart (1984-1985)
    Teil 3: Auf dem Weg in die Nische (1986 – 1994)
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    Teil 8: Der mobile Erfolg (2008-2014)
    Teil 9: Die Zukunft des Macs

  • Apple Macintosh – Die Zukunft des Macs

    Vor der Rückkehr von Steve Jobs 1997 glaubten selbst viele hartgesottene Apple-Fans kaum noch an eine Zukunft des Macs. Doch vor allem mit dem iMac und den verschiedenen MacBook-Modellen schaffte es die Ingenieure und Designer bei Apple, dem Mac ein neues Leben einzuhauchen.

    Teil 9

    Apple kann als einziger PC-Hersteller auf eine seit über 10 Jahre andauernde Wachstumsgeschichte zurückblicken. Als der erste Mac 1984 startete, kamen auf jeden verkauften Mac sechs verkaufte IBM-PCs. Nach dem Marktstart von Windows 95 stieg dieses Verhältnis drastisch zugunsten der PC-Fraktion. 2004 kamen auf jeden Mac 60 Windows-PC. Doch seitdem ist der Mac wieder auf dem Vormarsch.

    Multiple PCs sold vs. Macs sold
    Multiple PCs sold vs. Macs sold: Source: Asymco

    Inzwischen liegt das Verhältnis bei weniger als 20:1. Das schlägt sich auch in den Bilanzen von Apple nieder. Der Absatz der Macs steigt seit Ende der neunziger Jahre kontinuierlich. Die Kurve nach oben hat erst mit dem Aufkommen der Tablet-Computer einige Dellen bekommen.

    Macintosh Absatz 1999 - 2013
    Macintosh-Absatz von 1999 bis 2013 (in Mio. Geräten)
    Macintosh-Umsatz von 1999 bis 2013 in Mrd. Dollar
    Macintosh-Umsatz von 1999 bis 2013 in Mrd. Dollar

    Im Unterschied zu PC-Produzenten wie HP oder Acer muss sich Apple aber auch keine all zu großen Sorgen darüber machen, dass die Tablets den klassischen PC-Markt kannibalisieren. Schließlich ist Apple mit dem iPad bestens im Geschäft. Addiert man die Tablets zu den Computern, kommen auf ein Apple-Gerät nur noch sechs Windows-Rechner.

    Aber auch abseits solcher Rechenspielereien steht der Mac aktuell gut da: Die Leute kaufen die verschiedenen Varianten des Macs inzwischen nicht mehr nur wegen des von Jony Ive geprägten Industriedesigns, sondern auch wegen der Software-Ausstattung. Obwohl (Mac) OS X inzwischen seit über zehn Jahren mit den neuen Macs ausgeliefert wird, muss Apple nicht nach einem neuen Software-Fundament suchen, sondern kann sein System auf der soliden Unix-Basis Schritt für Schritt ausbauen und optimieren. Und mit den Programmen iPhoto, iMovie, GarageBand sowie Pages, Numbers und Keynote bekommen Käufer eines Macs inzwischen leistungsstarke und sorgfältig aufeinander abgestimmte Anwendungen für ihre Fotos, Filme, Musik, Dokumente, Tabellenkalkulationen und Präsentationen kostenlos dazu.

    Der Mac spielt im Apple-Konzern aber schon länger nicht mehr die größte Rolle. 30 Jahre nach seiner Premiere macht Apple mit allen Macintosh-Modellen zusammen nur noch 15 Prozent seines Umsatzes. Mehr als die Hälfte des Geschäfts wird inzwischen mit den iPhones erzielt. Immerhin steigt der Marktanteil der Macs kontinuierlich weiter, sodass sie ihren Fans bei allen technischen Umwälzungen noch lange erhalten bleiben dürften.

    Christoph Dernbach

    Die Geschichte des Apple Macintosh

    Teil 1: Von der Vision zum Launch (1980-1984)
    Teil 2: Der Fehlstart (1984-1985)
    Teil 3: Auf dem Weg in die Nische (1986 – 1994)
    Teil 4: Der Mac in der System-Krise (1994-1997)
    Teil 5: Der Neuanfang mit Steve Jobs (1997-2001)
    Teil 6: Der iMac als Digital Hub (2001-2014)
    Teil 7: Mac Pro (2006-2014)
    Teil 8: Der mobile Erfolg (2008-2014)
    Teil 9: Die Zukunft des Macs

  • Steve Jobs tells the Blue Box Story

    https://www.youtube.com/watch?v=HFURM8O-oYI
    Steve Jobs Interview about the Blue Box Story

    Mit einer Blue-Box konnten wir dem System vorgaukeln, wir seien ein Telefon-Computer. Du konntest aus einer Telefonzelle White Planes, New York, anrufen, dann eine Satellitenverbindung nach Europa aufbauen, eine Kabelstrecke in die Türkei legen, nach Los Angeles zurückverbinden. Man konnte eine Verbindung drei, vier Mal um den Globus herum aufbauen und ein Telefon in der Nachbarschaft anrufen. Wenn man etwas in den Hörer rief, kam es 30 Sekunden später auf dem anderen Hörer an.

  • 10 Jahre iTunes

    10 Jahre iTunes
    10 Jahre iTunes

    Vor zehn Jahren war die Musikindustrie verzweifelt. Die CD-Verkäufe waren im Sinkflug. Im Internet grassierte die Musik-Piraterie mit immer neuen Tauschbörsen. Und eigene Abo-Dienste der Musikverlage im Netz fanden kaum Nutzer wegen komplizierter Bedienung und umständlicher Kopierschutz-Auflagen. Da schlug die Stunde von Apple: Am 28. April 2003 präsentierte Steve Jobs den „iTunes Music Store“. Aus einem Angebot von zunächst gerade einmal 200.000 Songs entstand der größte Musikhändler der Welt und die Basis für Apples boomendes Download-Geschäft mit 500 Millionen zahlenden Kunden.

    Die ganze Geschichte meines Kollegen Andrej Sokolow bei stern.de

    (mehr …)

  • Die iPod-Revolution

    In dieser TV-Dokumentation von Discovery Science wird gezeigt, wie Apple die Musik als Geschäftsfeld entdeckte, mit externer Hilfe iTunes und den iPod entwickelte und schließlich die Musikindustrie revolutioniert hat.

    https://www.youtube.com/watch?v=FQwzI4kBG1o&t=1s
  • Apple-CEO Tim Cook zum Todestag von Steve Jobs

    Apple-CEO Tim Cook zum Todestag von Steve Jobs

    Am 5. Oktober 2011 ist Steve Jobs seinem Krebsleiden erlegen. Zum ersten Todestag des Apple-Gründers erinnerte Apple-CEO Tim Cook in einem Video auf der Homepage von Apple an die Höhepunkte des Wirkens seines Vorgängers.

    (Update: Apple hat das Video aus YouTube entfernt. Es kann aber über das Internet Archiv (Wayback Machine) noch aufgerufen und sogar heruntergeladen werden)

    A Message from Tim Cook, Apple’s CEO.

    Steve’s passing one year ago today was a sad and difficult time for all of us. I hope that today everyone will reflect on his extraordinary life and the many ways he made the world a better place.

    One of the greatest gifts Steve gave to the world is Apple. No company has ever inspired such creativity or set such high standards for itself. Our values originated from Steve and his spirit will forever be the foundation of Apple. We share the great privilege and responsibility of carrying his legacy into the future.

    I’m incredibly proud of the work we are doing, delivering products that our customers love and dreaming up new ones that will delight them down the road. It’s a wonderful tribute to Steve’s memory and everything he stood for.
    – Tim

    Update: In den Folgejahren hat sich Tim Cook zum Todestag von Steve Jobs regelmäßig auf Twitter geäußert

    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2013

    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2014

    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2015
    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2016
    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2017
    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2018

    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2019
    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2020
    https://twitter.com/tim_cook/status/1445358107157221379
    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2021 zum 10. Todestag von Steve Jobs
    Tim Cooks Erinnerungs-Tweet 2022