Autor: Christoph

  • Die Geschichte des Apple Macintosh – Quellen im Netz

    Im Herbst 1983 erschien das Business Week Magazin mit einem IBM Personal Computer auf dem Titelblatt und der Schlagzeile: “And the winner is…IBM.“

    Apple, der wahre Erfinder des Personal Computers, steckte damals in der ersten großen Krise. Der Apple II, mit dem Apple die PC-Industrie begründet hatte, war zu diesem Zeitpunkt schon längst nicht mehr “State of the Art”. Der Apple III verkaufte sich schlecht. Und auch der aufwändig entwickele Apple Lisa, der erste kommerziell verfügbare Rechner mit einer grafischen Benutzeroberfläche, fand angesichts eines astronomisch hohen Verkaufspreisen von über 10 000 Dollar kaum Kunden.

    Der erste Apple MacintoshDer Macintosh, Ende der siebziger Jahre von Jef Raskin als innovativer und preiswerter Volkscomputer entworfen und schließlich von einem Team rund um Steve Jobs in die Realität umgesetzt, sollte Apple retten. Der Apple-Mitbegründer hatte unter einer Piratenflagge etliche kreative Köpfe versammelt, die Computer-Geschichte schreiben sollten.

    Wer sich für die Details interessiert, findet im Web jede Menge Quellen und Schilderungen von Zeitzeugen.
    Die umfangreichste deutsch-sprachige Site zur Geschichte von Apple Computer hat Helge Fetz mit Cupertino.de ins Netz gestellt. Dort findet man nicht nur die TV-Spots von Apple (darunter auch den legendären 1984-Spot, der am 22. Januar während des Super-Bowl den Macintosh ankündigte), sondern auch eine komplette Übersicht aller Macintosh-Modelle. Cupertino.de wird aber offenbar seit geraumer Zeit nicht mehr aktualisiert. Die bislang größte umfangreichste deutsch-sprachige Site zur Geschichte von Apple Computer, Cupertino.de, hat im November 2008 seinen Betrieb eingestellt. Deshalb habe ich mir vorgenommen, mit Mac History eine neue Anlaufstelle für alle aufzubauen, die sich für die Geschichte von Apple und des Apple Macintosh interessieren.

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  • Die Geschichte des Apple Macintosh – Fakten und Quellen

    Der Apple Macintosh hat Computer-Geschichte geschrieben. Am 24. Januar 1984 präsentierte Steve Jobs den ersten Mac, der die Branche revolutionierte. Der “Mac” war der erste bezahlbare Tischcomputer mit grafischer Benutzeroberfläche und Maus. Für mein Blog Mr. Gadget habe ich im Jahr 2004 die wichtigsten Quellen und Fakten zum 20. Mac-Geburtstag im Januar 2004 zusammengestellt.

     Siehe auch den Feature-Beitrag zur Geschichte des Apple Macintosh

    Apple MacintoshIm ersten Apple Macintosh steckte eine CPU von Motorola (MC 68000), die mit 7,83 MHz getaktet war. Der Hauptspeicher (RAM) betrug 128 Kilobyte, das ROM nur 64 Kilobyte. Im Mac steckte außerdem ein 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk mit 400 KByte Speicherplatz. Der integrierte Monitor hatte eine Bildschirmdiagonale von 9 Zoll. Eine Festplatte hatte der allererste Macintosh noch nicht.
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  • iBook und Power Macintosh Quicksilver

    iBook und Power Macintosh Quicksilver

    Der Werbespot „Middle Seat“ wurde nach den Terroranschlägen vom 11. September 2001 nicht mehr von Apple geschaltet.

  • iMac DV und Power Macintosh Cube

    iMac DV und Power Macintosh Cube
    Werbespot für den G4 Cube
    Macworld New York 200 – Vorstellung des G4 Cube


  • PowerMac G4 und iBook

    PowerMac G4 und iBook

    httpv://www.youtube.com/watch?v=cdpRSj7tLiY
    MacWorld Expo New York 1999 – Vorstellung des ersten iBooks

  • Twentieth Anniversary Macintosh und PowerBook G3

    20 Year Anniversary Mac und PowerBook G3

    Twentieth Anniversary Macintosh

    CPU
    CPU: PowerPC 603ev
    CPU Speed: 250 MHz
    FPU: integrated
    Bus Speed: 50 MHz
    Data Path: 64 bit
    ROM: 4 MB
    RAM Type: 168 pin DIMM
    Minimum RAM Speed: 60 ns
    Onboard RAM: 32 MB
    RAM slots: 2
    Maximum RAM: 128 MB
    Level 1 Cache: 16 kB data, 16 kB instruction
    Level 2 Cache: 128 kB DIMM
    Expansion Slots: 7″ PCI, comm II, video i/o, TV (filled)

    Video
    Monitor: 12.1″ active matrix LCD
    Max Resolution: 16 bit 800×600

    Storage
    Hard Drive: 2.0 GB
    ATA Bus: ATA
    Floppy Drive: 1.4 MB SuperDrive
    Optical Drive: 4x vertical mount CD-ROM

    Input/Output
    ADB: 1
    Serial: 2
    SCSI: HDI-30
    Audio Out: stereo 16 bit mini
    Audio In: stereo 16 bit mini
    Speaker: stereo (SRS, with subwoofer)
    Microphone: mono

    Miscellaneous
    Codename: Spartacus, Pomona, Smoke & Mirrors
    Gestalt ID: 512
    Power: 140 Watts
    Dimensions: 17.25″ H x 16.5″ W x 10″ D
    Weight: 14.9 lbs.
    Maximum OS: 9.1
    Minimum OS: 7.6.1
    Introduced: May 1997
    Terminated: March 1998

    Am 7. Januar 1997 stellte Apple auf der MacWorld Expo in San Francisco die „Limited Edition“ des „Twentieth Anniversary Macintosh“ vor. Der damalige Apple-CEO, Gil Amelio, pries den Rechner zum 20. Firmenjubiläum mit diesen Worten an:

    For twenty years, Apple design engineers have been building bridges between what people dream about and the amazing new technologies that can take them beyond those dreams. It’s our magnificent obsession. It’s about working and playing and listening and learning and creating and communicating – sometimes all at the same time. It’s about the delight of doing things faster and better and easier. It’s about turning your back on conventional wisdom and finding new ways. Now, it’s about celebrating the last twenty years, and heralding the next twenty. It’s about the most beautiful thing we’ve ever built. It’s the Twentieth Anniversary Macintosh.

    Spartacus
    Spartacus
    Der Rechner unterschied sich signifikant von üblichen Desktop-PCs. In der Maschine steckte ein 12.1″-Aktivmatrix-Flüssigkristallbildschirm, eine vertikal montiertes Hauptplatine sowie ein ebenfalls vertikal angebrachtes optisches Laufwerk, so dass das gesamte Gerät nur 2,5 Zoll dick war. Die Hauptplatine ähnelte dem des PowerMac 5500 und hatte mit dem PowerPC 603ev denselben Prozessor, der mit 250 MHz getaktet wurde. Der „TAM“ wurde mit einem von Bose entwickelten Klangsystem mit integrierten „Jewel“-Lautsprechern und einem separaten Tieftöner ausgeliefert. Außerdem besaß er eine ATI 3D Rage II-Videokarte (2MB VRAM, die 16bit-Farben mit 800×600 oder 640×480 Pixel anzeigen konnten), einen integrierten TV-Tuner sowie einen S-Video-Eingang und enthielt noch ein 33,6-kbps-GeoPort-Modem. Zum TAM gehörte schließlich noch ein 75-Tasten-Keyboard mit einer ledernen handballenauflage und einem Trackpad statt einer Maus. Die Tastatur konnte unter dem Rechner so verstaut werden, dass das Trackpad noch erreichbar war. Außerdem konnte der TAM mit einer Fernbedienung gesteuert werden. Auß dem Rechner war das System 7.6.1 installiert. Es konnte bis auf Mac OS 9.1 aufgerüstet werden. Man sollte nicht versuchen, Mac OS X auf dem Twentieth Anniversary Macintosh zu installieren, da es den Rechner beschädigen könnte.

    Obwohl die meisten Komponenten – mit Ausnahme der Hauptplatine – „von der Stange“ stammten, war das Gehäusedesign damals außergewöhnlich und repräsentierte eine futuristische Vision, die noch heute Bestand hat. Auf der Macworld Expo wurde der Preis des Twentieth Anniversary Macintoshmit 9.000 Dollar angegeben. Zum Verkaufsstart im März 1997 reduzierte Apple den Listenpreis auf 7.499 Dollar. Zur Einstellung der Baureihe im März 1998 sank der Preis auf 1.999 US-Dollar.

    Twentieth Anniversary Macintosh
    Twentieth Anniversary Macintosh

    Twentieth Anniversary Macintosh
    Twentieth Anniversary Macintosh

    Twentieth Anniversary Macintosh
    Twentieth Anniversary Macintosh

    PowerBook G3

    PowerBook G3
    PowerBook G3

    CPU
    CPU: PowerPC 750
    CPU Speed: 250 MHz
    FPU: integrated
    Bus Speed: 50 MHz
    Data Path: 64 bit
    ROM: 4 MB
    RAM Type: unique
    Minimum RAM Speed: 60 ns
    Onboard RAM: 32 MB
    RAM slots: 1
    Maximum RAM: 160 MB
    Level 1 Cache: 32 kB data, 32 kB instruction
    Level 2 Cache: 512 kB backside, 1:2.5
    Expansion Slots: 2 Type II or 1 Type III PC Card

    Video
    Screen: 12.1″ active matrix
    Max Resolution: 16 bit 800×600
    Video Out: HDI-15
    Storage
    Hard Drive: 5.0 GB
    Floppy Drive: 1.4 MB SuperDrive
    Optical Drive: 20x CD-ROM

    Input/Output
    ADB: 1
    Serial: 1
    SCSI: HDI-30
    Audio Out: stereo 16 bit mini
    Audio In: stereo 16 bit mini
    Speaker: stereo
    Microphone: mono
    Networking
    Ethernet: 10Base-T

    Miscellaneous
    Codename: Kanga
    Gestalt ID: 313
    Power: 45 Watts
    Dimensions: 2.4″ H x 11.5″ W x 9.5″ D
    Weight: 7.5 lbs.
    Maximum OS: 9.1
    Minimum OS: 8.0
    Introduced: November 1997
    Terminated: May 1998

    Das PowerBook G3 („Kanga“) war das erste PowerBook, in dem ein Mikroprozessor vom Typ PPC 750, einem Motorala/IBM-Prozessor der dritten Generation, verbaut wurde. Der 750, der auch „G3“ genannt wurde, war der erste PowerPC-Chip, der ein schnelles „Backside“-Cache besaß, das mit dem Prozessor viel schneller interagieren konnte als ein herkömmliches L2-Cache, das durch die Geschwindigkeit des Motherboards ausgebremst wird. Das PowerBook G3 war ähnlich wie das PowerBook 3400, nur dass der 750-Prozessor mit 250 MHz lief und über ein 512 KB großes Backside Cache verfügte (100 MHz). Die Power des 750 in Verbindung mit dem Highspeed-Cache machten das PowerBook G3 damals zum schnellesten Notebook auf dem Markt. Das PowerBook G3 („Kanga“) wurde im Mai 1998 durch eine neue PowerBook G3 Serie ersetzt.

    PowerBook G3
    PowerBook G3

    PowerBook G3
    PowerBook G3